Solarpanels am Zaun anbringen: Wie geht das und welcher Zaun eignet sich dafür am besten?

Solar am Zaun anbringen

Wenn man an eine Photovoltaikanlage denkt, kommen einem sicherlich als erstes die Solarpanels auf den Dächern in den Sinn und nicht der Solarzaun. Man sollte aber wissen, dass der Einsatz von PV-Modulen an einem Zaun durchaus eine gute und lohnenden Idee sein kann.

Wie sieht so ein Solarzaun aus?

Grundsätzlich unterscheidet sich die Struktur einer Photovoltaikanlage am Zaun nicht von der klassischen Dach-Variante. So wandeln die Solarmodule Sonnenlicht in elektrische Energie um und die einzelnen Module sind über Kabel miteinander verbunden. Damit der erzeugte Gleichstrom im Haushalt nutzbar wird, muss dieser aber noch in Wechselstrom umgewandelt werden, was im Wechselrichter geschieht. Es ist vom jeweiligen Fabrikat abhängig, welche Höhe Photovoltaik-Zäune erreichen. So sind zwischen 1,1 und 2,0 Metern möglich. Man kann die Module quer oder hochkant zwischen den Pfosten montieren.

Welcher Zaun ist für Solarpanels besonders gut geeignet und wie wird ein Solarzaun montiert?

Eine Zaun-Art die rundum besonders gut für PV-Zaunelemente geeignet ist, ist der klassische Doppelstabmattenzaun. Doppstabmattenzäune, wie man sie zum Beispiel hier finden kann, sind robust, stabil und bieten ein vorteilhaftes Preis-Leistungs-Verhältnis. Außerdem kann man sie vergleichsweise leicht aufbauen.

Wenn der Doppelstabmattenzaun steht, können die PV-Module in den Zaun eingehängt werden. Standardmäßig sind die Module mit einer entsprechenden Vorrichtung dafür ausgestattet. Dank der praktischen Stecker sind die einzelnen Elemente ganz einfach miteinander zu verbinden.

In den meisten Fällen wird deshalb so ein Projekt nicht sonderlich schwierig umzusetzen sein. Eine detaillierte Beschreibung über die Montage eines Photovoltaik-Zauns wird man in den jeweiligen Gebrauchsanweisungen der Hersteller finden.

Bietet der Solarzaun Vorteile?

Eine PV-Zaun kann man auf verschiedene Weise einsetzen. Er kann klassisch als Umzäunung für Grundstücke dienen, wie beispielsweise Gärten oder auch Schrebergärten. Gleichzeitig kann dann so ein Zaun ein Sichtschutz sein. Häufig werden PV-Zäune auch als Abgrenzung auf Gewerbeflächen oder Parkplätzen genutzt. Ebenso kommen sie bei Weideflächen in der Landwirtschaft zum Einsatz. Dazu können solche Anlagen bestens als Lärmschutzwände entlang von Autobahnen genommen werden.

Von Vorteil ist auch, dass im Gegensatz zu auf-geständerten Photovoltaikanlagen bei einem Solarzaun wichtige Nutzfläche oder Platz im Garten vorhanden bleibt. Ein Solarzaun kann dazu eine Alternative sein, wenn beispielsweise auf einem Dach keine Solaranlage installiert werden kann. Man könnte aber auch eine bereits vorhandene PV-Anlage damit sinnvoll ergänzen. Im Gegensatz zu einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach kann man außerdem die Reinigung der Module einfach selbst erledigen.

Bezüglich der Sicherheit muss man sich kaum Sorgen machen, da die Module aus einem widerstandsfähigen Glas bestehen, welches in der Regel auch Hagel oder großen Schneelasten standhalten kann. Übrigens arbeiten Solarzäune meist mit Kleinspannung von unter 120 Volt Gleichspannung. Man kann sie deshalb bedenkenlos anfassen.

Was ist für einen Solarzaun die optimale Ausrichtung?

Auch der Solarzaun bringt die beste Leistung, wenn er richtig ausgerichtet wird. Es sollte deshalb möglich sein, dass die Photovoltaikmodule viel Sonneneinstrahlung (viele Sonnenstunden) erhält. Empfohlen wird deshalb für einen Photovoltaik-Zaun eine Südausrichtung oder eine Ost-West-Ausrichtung.